{"id":2262,"date":"2021-12-03T18:23:57","date_gmt":"2021-12-03T18:23:57","guid":{"rendered":"https:\/\/zhyvi-travy.com\/biochemie-des-teegeschmacks\/"},"modified":"2023-02-05T16:13:21","modified_gmt":"2023-02-05T16:13:21","slug":"biochemie-des-teegeschmacks","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zhyvi-travy.com\/de\/biochemie-des-teegeschmacks\/","title":{"rendered":"Biochemie des Teegeschmacks"},"content":{"rendered":"<section class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column]<div id=\"cz_34529\" class=\"cz_34529 cz_title clr cz_title_pos_inline\"><div class=\"cz_title_content\"><div class=\"cz_wpe_content\"><p>Tee und Wein haben viel gemeinsam. Ihre Qualit\u00e4t h\u00e4ngt von der Sorte einer Pflanzenart ab. Wein und Tee sind von Terroirfaktoren abh\u00e4ngig. Die Qualit\u00e4t des Bodens und Klimas haben einen gro\u00dfen Einfluss auf die perfekten Geschmackseigenschaften. Der Tee- und Weinherstellung fordern eine gute Geschicklichkeit und Aufmerksamkeit auf die Details, um den hohen Anspr\u00fcchen der Teekenner zu entsprechen. <\/p>\n<\/div><\/div><\/div><div id=\"cz_38723\" class=\"cz_38723 cz_image clr cz_image_no_fx center_on_mobile\"><div class=\"\" ><div class=\"cz_image_in\"><div class=\"cz_main_image\"><img width=\"691\" height=\"461\" src=\"https:\/\/zhyvi-travy.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/bitterness.jpg\" class=\"attachment-full\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/zhyvi-travy.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/bitterness.jpg 691w, https:\/\/zhyvi-travy.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/bitterness-300x200.jpg 300w, https:\/\/zhyvi-travy.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/bitterness-600x400.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 691px) 100vw, 691px\" \/><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"cz_gap clr  hide_on_mobile\" style=\"height: 30px\"><\/div><div class=\"cz_gap show_on_mobile clr\" style=\"height: 20px\"><\/div><div id=\"cz_31307\" class=\"cz_31307 cz_title clr cz_title_pos_inline tac\"><div class=\"cz_title_content\"><div class=\"cz_wpe_content\"><h2 style=\"text-align: center;\">Bitterkeit<\/h2>\n<p>Die Empfindlichkeit f\u00fcr bittere Geschmacksnoten erlaubte nicht unseren J\u00e4ger- und Sammlervorfahren die toxischen und giftigen Stoffe zu essen. Die Bitterkeit ist im Tee auch ein Schutz gegen die Sch\u00e4dlinge. Sie sch\u00fctzt die Pflanze vor der Bedrohung der Insekten. Es wird angenommen, dass einige der Bitterverbindungen im Tee Methylxanthin sind, wie Koffein und Theobromin.<\/p>\n<p>Wenn es w\u00e4rmer wird und die Sch\u00e4dlingspopulationen w\u00e4hrend der Sommermonate zunehmen, erf\u00fcllen die Teepflanze mit Bitterverbindungen, um Sch\u00e4dlingsbefall zu verhindern. Im niedrigen H\u00f6hen oder geographischen Breiten neben dem \u00c4quator, wo das Wetter das ganze Jahr warm ist, sind bittere Geschm\u00e4cke im Tee verbreitet. Deshalb eignet sich der Tee aus den s\u00fcdlichen geographischen Breiten und niedrigen H\u00f6hen oft nur mit Milch oder Zucker zum Trinken. Die Bitterkeit setzt aus den ganzen Bl\u00e4ttern langsamer frei, als aus Teebl\u00e4ttern, die in kleine St\u00fccke geschnitten sind.<\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Teil der langen Geschichte des Teeanbaus und Teeverbrauchs ist mit einer Abnahme der Bitterkeit in der Tasse verbunden. Der Anbau von Teeg\u00e4rten in gro\u00dfen H\u00f6hen, das Ernten von Tee im fr\u00fchen Fr\u00fchling und das Aufbr\u00fchen mit einer chinesischen Methode tragen dazu bei, die Bitterkeit in einer Teetasse zu verringern. Im Allgemeinen gilt eine starke Bitterkeit als Zeichen des Tees mit geringer Qualit\u00e4t. Beim Verkosten des Tees und bei der Bewertung seiner Qualit\u00e4t sind die Bitterkeit und Adstringenz oft ein Indikator der Teequalit\u00e4t. <\/p>\n<\/div><\/div><\/div><div id=\"cz_50218\" class=\"cz_50218 cz_image clr cz_image_no_fx center_on_mobile\"><div class=\"\" ><div class=\"cz_image_in\"><div class=\"cz_main_image\"><img width=\"739\" height=\"493\" src=\"https:\/\/zhyvi-travy.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/tart-tea.jpg\" class=\"attachment-full\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/zhyvi-travy.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/tart-tea.jpg 739w, https:\/\/zhyvi-travy.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/tart-tea-300x200.jpg 300w, https:\/\/zhyvi-travy.com\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/tart-tea-600x400.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 739px) 100vw, 739px\" \/><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"cz_gap clr  hide_on_mobile\" style=\"height: 30px\"><\/div><div class=\"cz_gap show_on_mobile clr\" style=\"height: 20px\"><\/div><div id=\"cz_11514\" class=\"cz_11514 cz_title clr cz_title_pos_inline tac\"><div class=\"cz_title_content\"><div class=\"cz_wpe_content\"><h2 style=\"text-align: center;\">Adstringenz<\/h2>\n<p>Ein adstringierender Geschmack ist ein Gef\u00fchl von der Trockenheit im Mund. Auf diese Weise beschr\u00e4nkt er sich nicht nur auf das Gef\u00fchl im Mund. Diesen Geschmack f\u00fchlt man auch auf den Wangen und im Rachen und er wird intensiver mit jedem Schluck. Auf diesem Grund bevorzugen erfahrene Teekenner (und auch Weinverkoster) oft die Adstringenz, weil sie die Dauer des Geschmacks verl\u00e4ngert. Der Geschmack des Tees, der nach einem Schluck lange anh\u00e4lt und sehr gesch\u00e4tzt ist, hei\u00dft das Finale oder auf chinesisch Hui Gang, was als &#8222;die R\u00fcckkehr der S\u00fc\u00dfe&#8220; \u00fcbersetzt ist.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem ist die Adstringenz gew\u00f6hnlich Polyphenolen zugeschrieben, einschlie\u00dflich der Antioxidantien EGCG, die ein Gegenstand vieler Forschungen sind. Diese Molek\u00fcle werden aus Aminos\u00e4uren unter dem Einfluss des Sonnenlichts gebildet, was bedeutet, dass die Teebl\u00e4tter, die mehr Sonnenlicht absorbieren, mehr von diesen Molek\u00fclen und deshalb mehr von Adstringenz haben. Deshalb sind die ersten Fr\u00fchlingsernten, die einen zarten s\u00fc\u00dfen Geschmack haben, sehr gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Im Allgemeinen produzieren die niedrige H\u00f6he des Teegartens und die Sommerernte den Tee mit einem erh\u00f6hten Gef\u00fchl der Bitterkeit. Aber die Adstringenz des Tees kann auch mit der Intensit\u00e4t des Geschmacks verbinden sein. Zum Beispiel, Guangdong Fen Huang Dan Tsun Oolong-Tee, der aus den Bl\u00e4ttern der alten B\u00e4ume hergestellt ist.<\/p>\n<p>Die Teebl\u00e4tter (auch <a href=\"\/de\/shop\/\">fermentierte<\/a>) haben viele verschiedene Arten von Polyphenolen. Flavonoide oder, wie man noch sie nennt, Tannine sind einer der verbreiteten und am h\u00e4ufigsten untersuchten Typen. Tannine kommen in den meisten Pflanzen vor, einschlie\u00dflich der Schalen von Weintrauben. Sie sind oft als die Hauptquelle der Adstringenz angesehen. Man oft sagt, dass diese Tees und Weine, die eine Trockenheit im Mund verursachen, einen langen Nachgeschmack und viele Tannine haben.<\/p>\n<p>Kurz gesagt ist die Adstringenz f\u00fcr die einigen Teestile nicht nur akzeptabel, sondern auch erw\u00fcnscht und kultiviert. Im Gegenteil ist die Bitterkeit gew\u00f6hnlich ein Zeichen der Massenproduktion und selten mit hochwertigen Teebl\u00e4ttern assoziiert. Die Teekenner sind wahrscheinlich nicht \u00fcberrascht. <\/p>\n<\/div><\/div><\/div>[\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/section>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][\/vc_column][\/vc_row] &#8230; <a class=\"cz_readmore\" href=\"https:\/\/zhyvi-travy.com\/de\/biochemie-des-teegeschmacks\/\"><i class=\"fa czico-063-menu-2\" aria-hidden=\"true\"><\/i><span>\u0414\u0435\u0442\u0430\u043b\u044c\u043d\u0456\u0448\u0435<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2172,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[193],"tags":[204,203,198,194],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/zhyvi-travy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2262"}],"collection":[{"href":"https:\/\/zhyvi-travy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/zhyvi-travy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zhyvi-travy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zhyvi-travy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2262"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/zhyvi-travy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2262\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2284,"href":"https:\/\/zhyvi-travy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2262\/revisions\/2284"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zhyvi-travy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2172"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/zhyvi-travy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2262"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/zhyvi-travy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2262"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/zhyvi-travy.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2262"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}